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Südkurier

Oktober 2007

"Ich habe mich gefühlt wie eine offene Brause", heißt es in "Let's Do It" und die Wirkung der Swing-Comedy-Show der Shoo-Shoo Ladies lässt sich als Ergebnis davon beschreiben. Da kitzelte es und kribbelte es bei den Zuschauern genau an den richtigen Stellen, wurden mit Shoo Shoo-Charme, frech-frivolen Texten und Close Harmony-Gesang die Herzen jedes einzelnen im Sturm erobert.

Und auf einmal ist das Publikum mittendrin in der pulsierenden Welt der 30er und 40er Jahre, wo die Frauen zwischen Kriegswirren, revolutionären Haushaltsgeräten und Apfelbäckchen auf einmal selbst die Ärmel hochkrempeln (müssen), um ihren Mann zu stehen.

Es geht auf eine amüsante Reise voller Abenteuer. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Musik, die so geschickt mit der Handlung verwoben ist, dass sie oftmals das Erzählen übernimmt.

Die stimmgewaltigen Shoo-Shoo Ladies singen die fabelhaften Songs der Andrews Sisters, Cole Porters, Louis Primas und Fred Astaires mit Schmiss und Stil - man ist versucht, das begriffliche Repertoire vergangener Jahrzehnte auszuschöpfen - ... Was die Ladies da an gesanglicher Klasse hervorbringen, das krönen die Buzz-Buzz Boys mit Klavier (Andres Schub), Kontrabass (Michael Tiefenbeck), Schlagzeug (Marco Honerkamp) und schauspielerischen Einlagen; Paper-Boy Leon Bertsch macht das Nostalgie-Gefühl in der Pause und der Zeit um den Auftritt herum komplett.

Stürmischer Applaus!

Tabea Hamperl